Filmfestival „Doku.Arts“

  Aufgabenstellung

Dokumentarfilme zu den Künsten tauchen heute oft nur am Rande von Festivals auf und werden im Fernsehen zu später Stunde versendet. Wir waren jedoch überzeugt: Solche Filme stellen ein eigenes, vielfältiges und experimentierfreudiges Genre des Filmemachens dar, das sich im Rahmen eines Festivals auch vermitteln lässt. Für die Gründungsausgabe von "Doku.Arts – Internationales Festival für Filme zur Kunst" musste das Format komplett neu entwickelt werden.

Außendarstellung: Postkarten ...

... und Programmheft

  Umsetzung

Am Anfang stand die Entwicklung von Mission Statement und Programmschwerpunkten, sowie die inhaltliche Planung des Forums „Producing Films on Art“. Darüber hinaus galt es, die Spielorte, das Corporate Design und die Außendarstellung des Festivals zu entwickeln.
Im nächsten Schritt folgte die präzise kuratorische Auswahl der Filme, die sich auch in der Programmierung und den von uns moderierten Filmgesprächen widerspiegelte. In den Kommunikationsmedien des Festivals wurden die komplexen Stoffe und Macharten der Filme durch knappe, neugierig machende Texte, atmosphärische Filmstills und eine moderne grafische Gestaltung einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Aus der Rezension der „taz“:
„Filmfestivals gibt es viele. Doch bisher gab es in Europa keines, das ausschließlich Filme zur Kunst zeigt. Doku.Arts … zeigt, dass Filme über Kunst selbst Kunst sein können.“

Aus der Rezension der „zitty“:
„Rührselige Porträts armer Poeten à la Spitzweg oder einsame Genies vor der Leinwand wird man allerdings vergeblich suchen – die gezeigten Filme sind nah dran am Leben und erzählen weit mehr, als man zunächst vermuten mag.“

  Auftraggeber

Doku.Arts, Berlin 2006
© Bilder: Doku.Arts – Internationales Festival für Filme zur Kunst

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